mutter-kind-kuren-header.jpg Foto: M. Eram / DRK e.V.

Mutter-/Vater-Kind-Kuren

Ansprechpartnerin

Frau
Anna-Luisa Keiper

Beratungsstelle Schmalkalden
Tel: 03683 402892
ssb.sm@drk-schmalkalden.de

Beratungsstelle Bad Salzungen
Tel: 03695 8619803
ssb.basa@drk-schmalkalden.de

Sie sind erschöpft? Kindererziehung, Haushalt, Beruf, ein Trauerfall oder ein zu pflegender Angehöriger können Mehrfachbelastungen sein, die Ihre Gesundheit beeinträchtigen oder gefährden.

 

Verantwortung für Kinder und Familien bedeutet Einsatz rund um die Uhr und die Behandlung von eigenen gesundheitlichen Beschwerden bleibt im stressigen Alltag oft auf der Strecke. Die komplexen Gesundheitsprobleme, unter denen Mütter und Väter leiden, können in einzelnen ambulanten Maßnahmen nicht immer ausreichend behandelt werden. Hier kann vielleicht eine Mutter-Kind-Kur / Vater-Kind-Kur oder Mütter- / Vätergenesungskur (Vorsorgemaßnahme ohne Kinder) helfen.

Viele Menschen umsorgen pflegebedürftige Angehörige im häuslichen Umfeld und wollen ihnen somit die bestmögliche Pflege bieten. Das kostet nicht nur viel Kraft und Energie, sondern kann auch zu Dauerstress und daraus resultierenden eigenen gesundheitlichen Problemen führen. Eine adäquate Auszeit wird in diesem Fall durch eine Kurmaßnahme für pflegende Angehörige geboten.

Wir als vom Müttergenesungswerk anerkannte Kurberatungsstelle begleiten Sie fachlich kompetent durch den gesamten Prozess der Antragstellung.

In einem Erstgespräch gleichen wir Ihre Indikationen, persönlichen Vorstellungen und Wünschen mit den Möglichkeiten einer Vorsorgemaßnahme ab. Im Weiteren unterstützen wir sie bei der Antragstellung beim zuständigen Kostenträger und sind ihnen bei der Auswahl einer für ihre Bedürfnisse geeigneten Kureinrichtung behilflich. Im Falle einer Ablehnung stehen wir Ihnen auch bei der Formulierung eines Widerspruches zur Seite.

An wen richtet sich unser Angebot?

  • An Mütter mit ihren Kindern oder allein sowie an Väter mit Kindern. 
  • Die Muttervorsorge oder Mutter-, bzw. Vater-Kind-Vorsorge und Rehabilitationsmaßnahmen bieten Ihnen die Möglichkeit, sich für einen Zeitraum von drei Wochen außerhalb Ihrer gewohnten Umgebung zu bewegen. In den DRK-Einrichtungen lernen Sie, sich von den Anforderungen des Alltags zu erholen, neue Kräfte zu sammeln, und die eigene Rolle in der Familie zu reflektieren. Zugleich lernen Sie neue Wege kennen, mit den Mehrfachbelastungen umzugehen.
  • Unser Beratungsangebot richtet sich ebenfalls an pflegende Angehörige. 

Wie läuft das Antragsverfahren ab?

Jede Mutter und jeder Vater in Familienverantwortung hat Anspruch auf eine Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme. Seit 2007 sind Maßnahmen zur Muttervorsorge und zur Mutter-, bzw. Vater-Kind-Vorsorge eine Pflichtleistung der Krankenkasse. Voraussetzung ist, dass die medizinische Notwendigkeit von einem Arzt oder einer Ärztin attestiert wird.

Wir empfehlen Ihnen, die DRK-Beratungsstellen unseres Kreisverbandes schon vor dem Arztbesuch aufzusuchen. Hier nimmt man sich Zeit für Sie und berät Sie kostenlos. Mit der Beraterin vor Ort besprechen Sie die Bedürfnisse, die sich aus Ihrer persönlichen Lebenssituation ergeben. Sie erhalten alle notwendigen Unterlagen wie etwa Attestformulare, die der Arzt oder die Ärztin zur Beantragung benötigt. Nach Vorlage des Attestes übernimmt die Beraterin die Antragsstellung bei der Krankenkasse und hilft Ihnen auch im Fall einer Ablehnung bei der Formulierung des Widerspruchs.

In der Regel übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten einer stationären Maßnahme.

Es verbleibt für Sie der gesetzliche Eigenanteil in Höhe von 10 Euro pro Kalendertag. Kinder müssen nichts zuzahlen. In Härtefällen beraten Sie unsere Beratungsstellen über andere Finanzierungswege und Zuschussmöglichkeiten.

Wo kann ich mehr erfahren?

Die Beraterininnen im DRK-Kreisverband informieren Sie über Vorsorge- und Nachsorgeangebote im Rahmen der Familienarbeit und Gesundheitsförderung und weisen auf entsprechende Angebote hin.

Sie sind Ansprechpartnerin für alle im Zusammenhang mit der Maßnahme auftretenden Fragen wie z.B. zu der jeweiligen Einrichtung, oder zur Versorgung pflegebedürftiger Angehöriger für die Dauer des Aufenthaltes. 

Wie geht es weiter?

Nehmen Sie bitte mit unserer Ansprechpartnerin vor Ort, siehe oben rechts, Kontakt auf.